Hygieneberatung für ambulante Intensivpflege
Hygieneberatung für Beatmungs-WGs und Intensivpflege
Hygieneschulung, MRE-Management, Aufbereitung
Hygieneplan, MRE-Konzept, Schulungen - wir übernehmen das.
Ambulante Intensivpflege-WGs und Beatmungsversorgung haben besondere Hygieneanforderungen: hohes MRE-Risiko, komplexe Beatmungsschlauch-Aufbereitung, 1:1-Versorgung mit hoher Personalfluktuation. IHB baut Ihren Hygieneplan auf Ihre Patienten zu - keine Vorlage. Bundesweit, individuell kalkuliert.
Damit Hygiene kein Thema wird.

Welche Hygienepflichten hat Ihre Intensivpflege-WG?
Bundesweit (§23 Abs. 3 Nr. 14 IfSG)
| Pflicht | Gesetzliche Basis | Häufigkeit |
|---|---|---|
| Einrichtungsspezifischer Hygieneplan | §23 Abs. 5 IfSG | Laufend aktuell halten |
| Jährliche Hygieneschulung Pflege & Atmungstherapie | TRBA 250 + KRINKO Atemwege | 1x jährlich (Pflicht) |
| MRE-Management & Ausbruchsprotokoll | KRINKO MRSA/MRGN 2014/2018 | Konzept + Reaktionsplan |
| Beatmungsschlauch-Aufbereitung | KRINKO Atemwege 2017, MPBetreibV | Pro Wechselintervall dokumentiert |
| Tracheostoma-Pflege | DGSV-Empfehlung, KRINKO | Standardisierter Ablauf |
| HFK-Betreuung | Empfohlen (bundesweit), Pflicht in BB | Begehung mind. 1x/Jahr empfohlen |
Brandenburg: Was die BbgPflegeHygV zusätzlich verlangt
| Zusätzliche Pflicht | BbgPflegeHygV | Status |
|---|---|---|
| Externe HFK-Betreuung | Pflicht, jährlich nachweisen | verpflichtend seit 01.10.2025 |
| Jährliche Begehung mit Risikoprofil | Pflicht (mindestens 1x/Jahr) | verpflichtend seit 01.10.2025 |
| HBP (Hygienebeauftragte/r in der Pflege) | Pflicht, 40h-Kurs | Muss benannt sein |
| Jährlicher Hygienebericht | Pflicht | Dokumentation für Heimaufsicht |
Was wir übernehmen
Hygieneberatung auf Ihre WG zugeschnitten - nach Patientenzahl, Beatmungsanteil und MRE-Risikoprofil.
Im Vertrag enthalten
- Hygieneplan-Erstellung & jährliche Aktualisierung (Beatmung + 1:1-Versorgung)
- Externe HFK für Begehungen
- MRE-Management & Ausbruchsmanagement-Plan
- Schulungen für Atmungstherapeuten und Pflegefachkräfte (TRBA 250)
- Telefonberatung bei MRE-Notfall
- Begleitung bei MDK-Prüfungen und Begehungen
- In Brandenburg: Risikoprofil und jährlicher Hygienebericht (BbgPflegeHygV)
Warum individuell kalkuliert
Jede Intensivpflege-WG ist anders: Patientenzahl, Beatmungsanteil, MRE-Risikoprofil, Bundesland. Wir kalkulieren nach Ihrem realen Aufwand.
Auf Wunsch zubuchbar:
- HBP-Fortbildung (40h-Kurs)
- Bauliche Hygieneberatung bei WG-Neugründung
- Zusätzliche Schulungstermine bei Personalwechsel
So läuft eine Intensivpflege-Begehung ab
Ihre HFK begeht systematisch alle hygienerelevanten Bereiche - vom Patientenzimmer über die Beatmungstechnik bis zum MRE-Konzept. Sie erhalten ein schriftliches Protokoll mit priorisierter Maßnahmenliste, das Sie der Heimaufsicht oder dem MDK direkt vorlegen können.
1
Beatmungsschlauch-Aufbereitung
Wechselintervalle, Reinigungs- und Desinfektionsprotokoll, Lagerung steriler Komponenten.
2
Tracheostoma-Pflege
Aseptische Technik, Kanülenwechsel, Verbandwechsel-Standard.
3
Wundversorgung
Aseptische Technik, Verbandwechsel, Materialfluss rein/unrein.
4
Patientenraum-Hygiene
Flächendesinfektion, Hochfrequenzkontaktflächen, Abfall- und Wäscheentsorgung.
5
Händehygiene & PSA
Compliance-Beobachtung, Schutzkittel-/Handschuh-Routine, Maskenkonzept.
6
MRE-Screening & Isolierung
MRSA/MRGN-Screening, Isolierungsmaßnahmen, Kontaktnachverfolgung, Sanierung.
Was das Begehungsprotokoll für Sie leistet
Nach jeder Begehung erhalten Sie ein schriftliches Protokoll mit klar priorisierten Handlungsempfehlungen. Kritische Befunde - z.B. fehlende Wechselintervall-Dokumentation oder unklare MRSA-Maßnahmenpläne - werden gesondert markiert. So wissen Sie sofort, was vor der nächsten MDK-Prüfung erledigt sein muss.
In Brandenburg fließt das Begehungsprotokoll direkt in den jährlichen Hygienebericht ein - der wiederum BbgPflegeHygV-Pflicht ist.

Häufige Mängel bei Intensivpflege-Begehungen
Hygieneplan
Plan ist Vorlage „für ambulante Pflege" - die Spezifika Beatmung, Tracheostoma und 1:1-Versorgung fehlen.
MRSA-Maßnahmenplan unklar
Bei MRSA-positiven Patienten keine dokumentierten Isolierungs- und Kontaktmanagement-Maßnahmen.
Wechselintervalle nicht dokumentiert
Beatmungsschlauch- und Filterwechsel ohne nachvollziehbare Dokumentation pro Patient.
PSA-Prüfroutine fehlt
Persönliche Schutzausrüstung wird nicht regelmäßig geprüft oder Personal nicht in PSA-Standards trainiert.
TRBA 250-Schulungen veraltet
Bei hoher Personalfluktuation werden Pflichtschulungen nicht systematisch nachgehalten.
Warum Einrichtungen IHB vertrauen
Über 100 medizinische und pflegerische Einrichtungen vertrauen auf IHB - bundesweit. Unsere Hygienefachkräfte haben eine zweijährige Fachweiterbildung Krankenhaushygiene und kennen die Anforderungen, die MDK, Heimaufsicht und Gesundheitsämter an Beatmungs- und Intensivpflege-WGs stellen.
Eigene Hygiene-Stelle oder externe HFK?
Eigene Hygiene-Stelle einrichten
- Personalkosten typisch 50.000 EUR und mehr pro Jahr (Vollzeit-HFK)
- Vertretung bei Urlaub und Krankheit muss organisiert werden
- Eigene Fortbildungspflicht (KRINKO-Aktualisierungen)
- Konfliktlinie zwischen Pflegealltag und Hygieneaufgabe
- Nur sinnvoll bei mehr als 4 WGs / 30 Patienten
Externe HFK von IHB
- Kalkulation nach realem Aufwand - kein Personalkostenrisiko
- Vertretung im Notfall durch unser HFK-Team
- Aktuelle KRINKO- und DGAI-Empfehlungen werden eingearbeitet
- Klare Trennung: Beratung kommt von außen, Pflege bleibt fokussiert
- Skalierbar: 1 oder 5 WGs - gleicher Ansprechpartner
Häufige Fragen
In Brandenburg ist eine externe HFK seit Oktober 2025 Pflicht (BbgPflegeHygV). Bundesweit ist sie empfohlen, weil Beatmungs-WGs ein hohes MRE-Risiko haben und der MDK regelmäßig Hygieneplan und Schulungsnachweise prüft. Für die meisten WGs lohnt sich die externe HFK schon allein wegen der Kontinuität bei Personalfluktuation.
Ja. Wir arbeiten nicht mit Vorlagen für ambulante Pflege. Der Hygieneplan wird einrichtungsspezifisch erstellt - Beatmungsschlauch-Aufbereitung, Tracheostoma-Pflege, MRE-Konzept, PSA-Routinen. Alles dokumentiert nach KRINKO-Empfehlung Atemwege und TRBA 250.
Wir kalkulieren individuell nach Patientenzahl, Beatmungsanteil, MRE-Risikoprofil und Bundesland. Pauschalpreise greifen bei Intensivpflege zu kurz - jede WG ist anders. Fragen Sie ein persönliches Angebot an.
Ja. Unsere Schulungen decken Atmungstherapeuten und Pflegefachkräfte gemeinsam ab - mit Schwerpunkt auf Beatmungsgerät-Aufbereitung, aseptisches Absaugen, Tracheostoma-Pflege und PSA-Standards. Vor Ort in Ihrer WG, mit Zertifikat für jeden Teilnehmer.
Bei einem MRE-Eintrag rufen Sie unsere HFK direkt an - wir unterstützen kurzfristig mit Maßnahmenplan, Isolierungskonzept und Kontaktnachverfolgung. Falls vor Ort nötig, kommen wir zur Einrichtung.
Ja. Bei angekündigten MDK-Prüfungen prüfen wir vorab Hygieneplan, Schulungsdokumentation und MRE-Konzept gegen die typischen Prüffragen. Bei Bedarf sind wir vor Ort dabei. Diese Vorbereitung ist im Standardvertrag enthalten.
IHB ist bundesweit tätig mit Schwerpunkt Ostdeutschland: Sachsen, Brandenburg, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Plus Ballungsräume in Bayern, NRW und Hamburg. Für Intensivpflege-WGs ist Brandenburg unser Pilotmarkt - dort gilt seit Oktober 2025 die externe-HFK-Pflicht nach BbgPflegeHygV.
Weitere Leistungen für Ihre Einrichtung
Externe Hygienefachkraft (HFK)
Begehungen, MRE-Beratung, Schulungen - alles aus einer Hand statt verteilt auf Eigenpersonal und Externe.
Bauliche Hygieneberatung
Bei Neugründung oder Umbau einer Intensivpflege-WG prüfen wir Raumkonzept, Materialfluss und Hygieneanforderungen vorab.
Hygieneberatung für Ihre Intensivpflege-WG
Hygiene-Compliance für ambulante Intensivpflege ohne eigene HFK-Stelle. Hygieneplan, MRE-Management, Schulungen und Begehung in einem Vertrag - bundesweit und in Brandenburg.